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Grundlagen der Psychophysiognomik: Natruelllehre nach Carl Huter

Die Keimblatt-Theorie besagt, dass die quantitative und qualitative Kraft der Keimblätter im Verhältnis zueinander zu ganz bestimmten Körperbau-, Verhaltens-, Bedürfnis- und Charaktertypen führt.

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Ektoderm (gelb) – äusseres Keimblatt – Empfindungssystem
Äussere Sinnesorgane, Haut mit den peripheren Nervenenden
Leitungsnerven und Gehirnnerven, Zentralnerven mit dem Sympathikus und Parasympatikus
Rückenmark und Gehirn

Mesoderm (rot) – mittleres Keimblatt – Bewegungssystem
Knochenapparat, Muskeln
Bindegewebe, Sehnen, Knorpel und Bänder
Teil des Blutgefässsystems

Entoderm (blau) – inneres Keimblatt - Ernährungssystem
Verdauungs- und Atmungsorgane
Lymph- und Blutgefässsystem
Haut als äusserer Regulator

Ausgehend von der Keimblatt-Theorie spricht Carl Huter in der Psychophysiognomik vom Empfindungsnaturell, Bewegungsnaturell und Ernährungsnaturell. Die Eigenschaften des leitenden Keimblattes manifestieren sich im Körperbau, den Grundbedürfnissen und den Verhaltensweisen.

- Das Empfindungsnaturell weist eine erhöhte Sensibilität auf und fühlt sich hingezogen zu den Menschen, zu Kunst und Kultur und ist zukunftsorientiert ausgerichtet.

- Das Bewegungsnaturell ist geprägt vom Drang nach Bewegung und Unabhängigkeit. Es befasst sich gerne mit Technik und Natur, orientiert sich an der Gegenwart, mag Regeln und Herausforderungen.

- Das Ernährungsnaturell ist geleitet von verwaltenden und erhaltenden Eigenschaften. Es befasst sich gerne mit Vergangenem und lässt diese Erkenntnisse in die Gegenwart einfliessen. Lebensgenuss und Geselligkeit gehören in seinen Alltag.

Bei den meisten Menschen ist nicht ein Naturell vorherrschend, sondern es sind zwei Systeme leitend.
Je nach persönlicher Entwicklung und Beeinflussung des Umfelds kann sich ein System im Laufe des Lebens dominanter entwickeln.


Quellen:

Fritz Aerni, Lehrbuch der Menschenkenntnis, 3. Auflage, Carl-Huter-Verlag, Zürich, Die Naturelllehre, Carl Huter, Carl-Huter-Verlag Zürich

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